Shubunkin
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Der Shubunkin gehört zu einer der vielen Goldfischzuchtformen und soll
erstmalig um 1900 in Japan gezüchtet worden sein.
In verschiedener Literatur werden neben dem Shubunkin noch besondere
Zuchtformen beschrieben wie der London-Shubunkin, American-Shubunkin
oder der Bristol-Shubunkin.
Insbesondere in England und Amerika wurden Ausstellungsstandards zu diesen
besonderen Formen festgelegt.
Der Shubunkin ist ein langgestreckter Goldfisch mit einfacher längerer Schwanzflosse. Er
hat bis zu 5 Farben in unterschiedlichsten Farbkombinationen. Die Grundfarbe kann weiß, rot oder auch blau
sein. Oft kommen viele schwarze Punkte vor. Achten Sie auf die Schuppen - der übliche Shubunkin hat matte durchscheinende Schuppen und weiterhin vereinzelte Glanzschuppen wie sie z.B. beim normalen Goldfisch üblich sind.
Besonders begehrt sind blaue Shubunkin, insbesondere die sehr seltenen
dunkelblauen Fische. Dieses blau ist allerdings bei den meisten Fischen nicht stabil und wechselt oft über einen längeren Zeitraum von 2 oder 3 Jahren, je nach Qualität der Fische und sorgfältiger Auswahl deren Elternfische, in eine weiße Grundfärbung. Diese Umfärbung, blau in weiß, ist also genetisch bedingt und kann nicht aufgehalten werden - auch nicht mit sog. "Farbfutter". Die schwarzen Punkten können mit der Zeit ebenfalls verschwinden.
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So ist die Zucht guter blauer Goldfische, die dieses blau über Jahre halten, immer noch eine Herausforderung und nur nach jahrelanger Beobachtung und Auswahl der Zuchtfische bestimmten Genotyps möglich. In der Regel wird dieses Wissen von Züchtern kaum weiter gegeben.
Durch das individuelle Farbmuster mit vereinzelten Glanzschuppen ist der einzelne Shubunkin sehr gut zu identifizieren. Wer einen Goldfischteich anlegen möchte sollte ihn mit Shubunkin (auch Kalikofisch genannt) besetzen. Unter den Shubunkin/Shubunkin Nachkommen befinden sich immer normale Goldfische mit Glanzschuppen (25%), matte Goldfische (25%) und natürlich wieder Shubunkin (50%). Im Gegensatz zu den normalen Goldfischen ist bei matten Goldfischen und bei Shubunkin schon in einem Alter von wenigen Tagen eine beginnende Farbentwicklung zu erkennen. Goldfische mit Glanzschuppen entwickeln ihre spätere Farbe nach dem Übergang von wildfarben über schwarz in z.B. rot oder weiß. Die Dauer bis zur endgültigen Umfärbung wird überwiegend von der Genetik des Fisches bestimmt.
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London-Shubunkin
Der London-Shubunkin gleicht in seiner Form und Beflossung dem "normalen Goldfisch". Auffallend ist die normale kleine Schwanzflosse und wie bei anderen Shubunkin immer die "schuppenlos matte" Beschuppung mit einzelnen Glanzschuppen sowie das individuelle Muster.
Farben und Muster wie beim Shubunkin beschrieben.
Den Ausstellungsstandard findet man unter: http://www.bristol-aquarists.org.uk/goldfish/common/cm-m.htm.
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American-Shubunkin
Der American-Shubunkin hat einen langgestreckten Körper, dessen
Körperhöhe weniger als 3/8 der Körperlänge betragen soll. Die
Schwanzflosse soll mindestens so lang wie der Körper, tiefgegabelt und spitz
auslaufend sein. Auch Brust- und Bauchflossen sollen lang und spitz auslaufend
sein.
Das Bild zeigt einen sehr dunklen American-Shubunkin. Fische dieser Art werden in den USA als "American-Midnight-Shubunkin" bezeichnet.
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Bristol-Shubunkin
Die Form des Fisches gleicht der des normalen Goldfisches. Der
Bristol-Shubunkin zeichnet sich durch eine besonders große, fächerartige
Schwanzflosse und größere Rückenflosse aus.
Farben und Muster wie beim Shubunkin beschrieben.
Schon 1934 gab es zu diesem Goldfisch in England den ersten
Ausstellungsstandard.
Diesen Ausstellungsstandard und sehr schöne Bilder zum Bristol-Shubunkin findet man unter: http://www.bristol-aquarists.org.uk/goldfish/bshub/bshub.htm.
Anmerkung: Shubunkin mit langen oder sehr hohen Schwanzflossen, wie der American-Shubunkin und der Bristol-Shubunkin, neigen dazu im Alter eine überlange Schwanzflosse zu entwickeln. Diese Schwanzflosse hängt dann unschön nach unten, oft dreht sie sich dabei noch in sich. Man sollte dies beim Kauf von Shubunkin mit überlangen oder besonders hohen Schwanzflossen bedenken.
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