Goldfischzucht von Fantail- / und Wakin - Goldfischen

Zuchtziel ist die Nachzucht qualitativ guter Fächerschwanz-Goldfische (Fantail) mit möglichst hohem blauen Farbanteil sowie in Zukunft die verstärkte Konzentration auf die Nachzucht von Wakin, eine der ältesten und härtesten Zuchtformen, die meines Erachtens problemlos in Teichen auch in Deutschland eingesetzt werden können.

Fächerschwanz-Goldfische und Wakin-Goldfische haben wie Schleierschwanz-Goldfische eine doppelte Schwanzflosse. Diese Schwanzflosse wird allerdings nicht wie beim Schleierschwanz hängend, sondern aufrecht getragen und ist wesentlich kürzer als beim Schleierschwanz.
Bei qualitativ guten Wakin oder Fächerschwänzen ist die geteilte gespreizte Schwanzflossse eines der Qualitätskriterien. Zusätzlich sind die Körper der Fische weniger hochrückig und nicht so kurz gezüchtet wie z.B. beim Ryukin.
Durch die kurze Form der Schwanzflosse und die weniger hochrückige nicht kurze Körperform, halte ich den Fantail für einen sehr wendigen, schnellen Schwimmer.

Der Wakin mit noch niedrigerer Körperform, die fast dem des normalen Goldfisches entspricht, hat Schwimmeigenschaften die vom normalen Goldfisch kaum zu unterscheiden sind. Er ist eigentlich ein Fisch für den Gartenteich, denn nur durch die Ansicht von oben kommt die Körperform und die fächerartige Schwanzflosse voll zur Geltung. Mit möglichen Längen von über 30cm sind auch in Koiteichen einige große Wakin DER Blickfang und stehlen manch einem Koi die Show.

Durch diese Körperformen halte ich die Fische für wesentlich weniger anfällig für Krankheiten. Besondere Störungen im Darmbereich und der damit verbundenen Schwimmblase, wie sie bei manchen Zuchtformen vorkommen, sind beim Wakin äußerst unbekannt.
Englische Züchter halten diese Zuchtformen ebenfalls im Winter im Teich, auch der Fantail soll dort hart und winterfest sein.
Weitere Infos, auch zum englischen Standard, findet man auf dieser Seite:
 
http://www.bristol-aquarists.org.uk/goldfish/fantail/fantail.htm

Das Bild zeigt ein Fantail Männchen eigener Nachzucht vom Schuppentyp "matt" im Alter von 15 Monaten.

Letztes Update: 31.07.2008